Oblt. Wolfgang Wollenweber

 

4. Luftsiege

Militärischer Werdegang

von

Oblt. Wolfgang Wollenweber

 

1940 - Freiwilige Meldung zur Luftwaffe

20.11.1940 - Grundausbildung in Kaufbeuren

01.02.1941 - Offiziersbewerberkompanie Kaufbeuren

01.03.1941 - Kriegsschule Fürstenfeldbruck, Aufsicht J

10.03.1941 - Beförderung zum Fahnenjunker-Gefreiten

01.06.1941 - Flugzeugführerschule A/B, Beförderung zum

                        Fahnenjunker-Unteroffizier

01.10.1941 - Beförderung zum Fähnrich

01.01.1942 - C-Schule in Zeltweg, Österreich

                        Beförderung zum Oberfähnrich

01.02.1942 - Beförderung zum Leutnant (Ing.)

14.04.1942 - Instrumentenflugschulung auf Ju 86, Do 17,

                        He 111 und Ju 88

23.05.1942 - Kurierflug nach Catania, Italien

27.05.1942 - Instrumentenflug Catania-Rom-Treviso-

                        Zeltweg

05.07.1942 - Versetzung zur Überprüfungsstelle nach

                        Prenzlau

15.08.1942 - Zerstörerschule in Nancy, Frankreich

25.09.1942 - Zerstörerschule in Memmingen, Allgäu

20.01.1943 - 1./Erg. Zerstörergruppe in Deblin-Irena, Polen

25.03.1943 - Kampfeinsätze beim 13.(Z)/JG 5 in Kirkenes,

                        Norwegen

15.02.1944 - Einberufung zum Studium, Aussenstelle der

                        Luftfahrtakademie Bad Blankenburg

24.02.1944 - Ing. Studium, Segelflug Silber C und

                        Schleppgenehmigung, Bad Blankenburg

15.07.1944 - Freiwillige Meldung zur Reichsverteidigung

28.07.1944 - Versetzung nach Zerbst zur Vorschulung auf

                        die Me 163 "Komet"

01.08.1944 - Beförderung zum Oberleutnant

04.08.1944 - Schiesstraining in Aalborg, Dänemark

02.10.1944 - Segelflugschulung für die Me 163 A

                        in Gelnhausen

28.10.1944 - Weiterschulung auf die Me 163 in Berlin -

                        Rangsdorf

09.11.1944 - Umschulung auf die Fw 190 in Mackfitz -

                        Pommern

22.12.1944 - Versetzung zur IV./E-Staffel JG 2 nach

                        Sprottau

27.01.1945 - Verlegung mit der Raketenjägereinheit nach

                        Esperstedt

15.02.1945 - Versetzung zur I./JG 1 "Oesau" über Garz /

                        Usedom nach Parchim

27.02.1945 - Einweisung auf die He 162 "Volksjäger" bei

                        den Heinkelwerken in Rostock-Marienehe

23.03.1945 - Kommando Bernburg, He 162 Überführungen

                        aus den Junkers-Werken

11.04.1945 - Ernennung zum Staffelführer 2./JG 1 und

                        Verlegung nach Ludwigslust

15.04.1945 - Verlegung nach Leck. Test-, Überführungs- und

                        Einsatzflüge auf der He 162

23.04.1945 - Abholkommando der letzten He 162 aus

                        Rostock-Marienehe

01.05.1945 - bis Kriegsende Einsätze auf der He 162 in Leck

Fronteinsätze

  • 46 Geleitschutzeinsätze
  • 15 Bombeneinsätze gegen Murmansk und russische Flugplätze
  • 2 Einsätze als Fliegerleitoffizier auf Schiffskonvois nach Hammerfest
  • 14 Flüge mit der He 162

Auszeichnungen

EK II

EK I

Frontflugspange in Silber

Mannerheim-Kreuz II. Klasse

Das Mannerheim-Kreuz ist eine militärische Auszeichnung des finnischen Staates.

Es wurde am 16. Dezember 1940 durch Verordnung des finnischen Staatspräsidenten Kyösti Kallio gestiftet und nach dem Oberbefehlshaber der finnischen Streitkräfte, Marschall Gustaf Mannerheim, benannt.

Die+Reichsadler

ein Buch iber die Einsätze von Oblt. Wolfgang Wollenweber

Lt. Wollenweber mit Bordfunker Uffz. Walter Bengart

Flugbuch von Oblt. Wollenweber

Auszüge aus dem Flugbuch von Oblt. Wollenweber

 

Einsätze mit Uffz. Bengart

Die auch von Oblt. Wollenweber oft geflogene

Me 110 G-2 1B+AX "Anton" - W.Nr. 120037

Die Me 110 F-2  1B+JX

 

Geflogen auch laut Flugbuch Wollenweber im Juni und Juli 1943 von der Besatzung Wollenweber

und Bordfunker Uffz. Walter Bengard

"Haus Brandis"

die Offiziersunterkunft

 

v.l.: Oblt. Wolfgang Wollenweber,

Kriegsberichterstatter Antonowitz, Lt. Georg "Orge" Schwab, Lt. Friedrich Kohlweiss, Hptm. Schlossstein

und Fw. Friedrich

 

Kirkenes, April 1943

 

Bitte im Hintergrung (hinter Fw. Friedrich rechts),

das Emblem der 13.(Z)/J.G. 5 beachten

 

Auszüge aus dem Flugbuch von Oblt. Wollenweber

über den Einsatz mit mit der He 162 "Volksjäger"

beim J.G. 1 "Oesau"

 

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Die He 162 A-1  W.Nr. 310078 "weisse 5"

die Maschine von Hptm. Heinz Künnecke

Stk. der 1./J.G. 1  s. Emblem,

der neben ihr posiert

 

Das Emblem der 1./J.G. 1 "Oesau"

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Die He 162 A-2  W.Nr. 120074 "gelbe 11"

die Maschine von Oblt. Karl-Emil Demuth

Stk. der 3./J.G. 1   s. Emblem

der neben ihr posiert

 

Das Emblem der 3./J.G. 1 "Oesau"

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Die He 162 A-2  W.Nr. 120072 "gelbe 3"

geflogen auch von Lt. Gerhard Stiemer  3./J.G. 1  

s. Emblem

 

Am späten Nachmittag des 22. April 1945,

nach der Werkstattdurchsicht, machte

Oblt. Wolfgang Wollenweber

mit der "gelben 3"

einen Überprüfungsflug

 

Im Flugbuch NICHT eingetragen!

 

Die He 162 A-2  W.Nr. 120072 "gelbe 3"

als Englische Beute:  AIR MIN 61

im englischen Flugerprobungszentrum Farnborough

 

Sie ging am 9. November 1945 durch Absturz

bei Aldershot verloren

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